von Henrike Vagts

Alle Klassen gehen gemeinsam zu Fuß zur Kirche

Adventsandacht in der Kirche

Am Freitag fand seit langem wieder eine Adventsandacht in der Sankt Gabriel Kirche statt. Gemeinsam machten sich alle Klassen auf den Weg zur Kirche in Haseldorf – ein langer, fröhlicher Konvoi, der schon auf dem Weg für eine besondere Stimmung sorgte.

In der Kirche wurden wir von Frau Vagts herzlich begrüßt. Anschließend präsentierten Kinder aus der 4. Klasse das kleine Theaterstück „Der Streit der Adventsbräuche“, das mit viel Spielfreude auf die Adventszeit einstimmte. Danach sang der Chor für uns das ukrainische Weihnachtslied „Glockengesang“, das für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte.

Pastor Nagel nahm uns im Anschluss mit auf eine Fantasiereise in das alte Israel. Gemeinsam erlebten wir, wie Jesus einem blinden Menschen begegnet. Mit ein bisschen Fantasie konnte man in eine eindrucksvolle Geschichte eintauchen.

Danach sangen wir alle gemeinsam „Singen wir im Schein der Kerzen“.

Die Fürbitten wurden von Kindern der Familienklasse gesprochen. Zum Abschluss bildeten wir eine lange Kette durch alle Kirchenbänke und reichten uns die Hände  für den gemeinsamen Abschlusssegen. Beim Hinausgehen aus der Kirche bekam jeder noch ein Herz mit einem freundlichen Spruch überreicht – eine schöne Erinnerung an diesen besonderen Morgen.

Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Kleinert, Frau Teichmann und Pastor Nagel für die gelungene Organisation dieser stimmungsvollen Adventsandacht.

Wieder in der Schule angekommen war die Freude groß. In unserer Abwesenheit waren die Schulvereinswichtel da und haben für jede Klasse ein riesiges Geschenk unter den Weihnachtsbaum gestellt. Herzlichen Dank!  Jede Klasse konnte sich über eine große Kiste mit Kaplasteinen freuen. Die auch sofort zum Einsatz kam.

Streit unter den Weihnachtsbräuchen

Im Theaterstück „Streit unter den Weihnachtsbräuchen“ streiten sich bekannte Weihnachtsbräuche wie Adventskalender, Adventskranz, Tannenbaum, Krippe und Geschenk darüber, wer von ihnen am wichtigsten ist. Jeder meint, ohne ihn könne es kein richtiges Weihnachten geben.

Da erscheint ein Engel und macht den Bräuchen klar: Alle sind wichtig – aber erst die Liebe macht sie wirklich bedeutungsvoll. Ohne ein liebendes Herz wäre Weihnachten kein Fest der Freude. Am Ende versöhnen sich alle und erkennen, dass Weihnachten vor allem das Fest der Liebe ist.

Der Chor singt "Glockengesang"